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	<title>Selbstwahrnehmung Archives - YOGARAUM Freiburg</title>
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	<description>Yoga- und Raumangebot in Freiburg</description>
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	<title>Selbstwahrnehmung Archives - YOGARAUM Freiburg</title>
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		<title>Gelassenheit wächst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 17:19:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Durch Meditation Gelassenheit lernen </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Warum wir erst loslassen müssen</h3>



<h3 class="wp-block-heading">Die Praxis beginnt mit dem Wahrnehmen</h3>



<p>In der <a href="https://yogaraumfreiburg.de/our-classes/meditation-awakening-the-self/" id="https://yogaraumfreiburg.de/our-classes/meditation-awakening-the-self/">Meditationspraxis</a> kommt innere Gelassenheit spät. Nicht, weil sie exklusiv wäre, sondern weil sie auf etwas aufbaut, das Zeit braucht. Bevor der Geist gleichmäßig ruhen kann, muss er sich mit dem vertraut machen, was ihn bewegt. Mit Unruhe, Ablenkung, Langeweile und der ständigen inneren Bewertung. Erst durch diese wiederholte Begegnung beginnt sich etwas zu verändern. Diese Qualität entsteht nicht als Flucht vor Störung, sondern als Stabilität, die im Kontakt mit ihr heranreift.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Anfang einer Meditationsstunde</h3>



<p>Zu Beginn einer Meditationsstunde zeigt sich dieser Prozess auf ganz alltägliche Weise. Menschen kommen an und bringen ihren Tag mit. Gedanken sind noch in Bewegung. Gefühle sind spürbar, aber nicht klar benennbar. Der Körper fühlt sich vielleicht präsent, angespannt, müde oder fremd an. Die Einladung besteht nicht darin, etwas davon zu verändern, sondern darin, es wahrzunehmen. Zu erkennen, was zugänglich ist und was sich entzieht. Zu spüren, wo Kontakt leicht fällt und wo er stockt. Diese innere Ausrichtung braucht Zeit und lebt von Geduld, nicht von Anstrengung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn der Geist anfängt zu kommentieren</h3>



<p>Fast unmerklich beginnt der Geist zu kommentieren. Er beurteilt die Qualität der Meditation, ordnet das Erleben als in gelungen oder misslungen, interessant oder langweilig ein. Ein Geist, der an ständige Beschäftigung gewöhnt ist, erlebt Stille zunächst oft als leer oder unerquicklich. Nicht, weil nichts geschieht, sondern weil nichts konsumiert wird. Mit der Zeit, wenn der Leistungsdruck nachlässt, zeigt sich eine andere Qualität. Eine ruhige Wachheit, die Gedanken als Bewegungen erkennt und Gefühle als Prozesse, nicht als Identität.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Loslassen nimmt Gestalt an</h3>



<p>Hier beginnt das Loslassen-Gestalt-Annehmen als Folge von Klarheit. Wir erkennen, wo wir festhalten, wo Angst sich als Kontrolle tarnt, wo Gewohnheit sich als Sicherheit ausgibt. Diese Einsicht löst das Festhalten nicht sofort auf, aber sie lockert es. Allmählich lernt der Geist, dass er loslassen kann, ohne sich zu verlieren, dass Offenheit nicht Haltlosigkeit bedeutet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alles verändert sich</h3>



<p>Mit dieser Vertiefung beginnt eine weitere Einsicht zu wirken: Alles, dem wir begegnen, ist vergänglich. Es ist eine tägliche Erfahrung. Blumen verwelken. Nahrung verändert sich, nährt, verschwindet. Körper altern, regenerieren sich, verlieren Kraft. Wenn wir unseren Körper anschauen, ist unser Körper nicht mehr das eines Kindes oder Babys. Und dennoch leben wir oft, als sei Dauer selbstverständlich, überrascht vom Ende, widerständig gegenüber Verlust, als hätte jemand versagt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dinge ins Verhältnis setzen</h3>



<p>Vergänglichkeit zu erinnern heißt nicht, sich vom Leben zurückzuziehen. Es bedeutet, Dinge wieder ins Verhältnis zu setzen. Ein zerkratztes Auto, ein hartes Wort, eine ungelöste Situation können uns vollständig einnehmen, wenn wir sie isoliert betrachten. Im Rahmen eines Lebens verlieren sie ihre Schwere. Nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil sie nicht alles sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo innere Gelassenheit tatsächlich wächst</h3>



<p>Hier wächst innere Gelassenheit. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Verstehen. Sie gründet auf der Erkenntnis, dass wir keine getrennten Einheiten sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Beispiel der beiden Hände</h3>



<p>Denk an deine beiden Hände. Die eine benutzt du häufiger als die andere, und trotzdem würdest du nie zur weniger aktiven Hand sagen: „Du bist aber faul.&#8221; Wenn eine Hand sich verletzt, hilft die andere instinktiv – legt ein Pflaster drauf, schützt, kümmert sich. Ohne zu kalkulieren, ohne Gegenrechnung. Das ist eine natürliche Form von innerer Gelassenheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nach innen gerichtet</h3>



<p>Das gilt auch nach innen. Wenn wir aufhören, schwierige Zustände zu bekämpfen, wenn Wut, Angst oder Groll nicht mehr als Feinde erscheinen, sondern als Hinweise, wird ein tragfähigerer Boden spürbar. Wir erkennen, dass manche Gedanken wie Gift wirken. Nicht, weil sie falsch sind, sondern weil sie den vergiften, der sie hält. Loslassen ist in diesem Sinn kein Geschenk an andere. Es ist ein Schritt der Klarsicht sich selbst gegenüber.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wem nützt das Festhalten?</h3>



<p>Die Person, die dir Unrecht getan hat, schläft vielleicht gut, isst entspannt, macht Urlaub, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden. Aber du sitzt Nacht für Nacht mit Gedanken, die dir den Schlaf rauben, die Verdauung beeinflussen, die Gesundheit angreifen. Vergebung, Loslassen, das ist nie in erster Linie für den anderen. Es ist für dein eigenes Wohlergehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Praxis geht weiter</h3>



<p><p>Innere Gelassenheit ist keine Starre. Sie ist Ruhe ohne Widerstand. Und sie wird geübt, langsam und unvollkommen, im wiederholten Kontakt mit dem, was ist. Sie lässt  sich nicht beschleunigen. Sie lässt sich nicht erzwingen. Aber sie lässt sich kultivieren, einen Moment ehrlicher Beobachtung nach dem anderen.</p>In meiner Arbeit der vergangenen Jahre habe ich gesehen, wie viel möglich  wird, wenn es einen geschützten Raum für diese Art von ehrlicher Auseinandersetzung gibt, als gelebte Praxis. Ich gestalte gerade einen kleinen Mentoring-Container für Menschen, die spüren, dass sie ihren inneren Prozess strukturierter erkunden möchten, zusammen mit anderen, die diese Absicht teilen. Ein Raum, um bei dem zu verweilen, was wirklich Aufmerksamkeit braucht: eine Situation bei der Arbeit, die sich im Kreis dreht, eine Beziehung, die festgefahren wirkt, Fragen zu Richtung oder Gesundheit, die stille Zeit brauchen statt schnelle Antworten. Nicht um Lösungen von außen zu finden, sondern um die Schichten von Lärm abzutragen und wieder Kontakt mit der eigenen Klarheit aufzunehmen. Ich werde in den kommenden Wochen mehr dazu teilen. <br><br>Für deine eigene Meditationspraxis: <br><a href="https://www.youtube.com/@Insights_Journey" id="https://www.youtube.com/@Insights_Journey">Meditationen zum anhören.</a></p>



<p></p>
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		<title>Meditation als ein Weg, sich selbst kennenzulernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 19:49:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Meditation sich selber kennenzulernen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wenn innere Muster erkannt werden, müssen sie uns nicht länger aus dem Hintergrund steuern</p>
</blockquote>



<p>Viele Menschen kommen nicht aus reiner Neugier zur Meditation. <strong><a href="https://yogaraumfreiburg.de/wenn-freundlichkeit-leise-bleibt-2/" id="https://yogaraumfreiburg.de/wenn-freundlichkeit-leise-bleibt-2/">Meditation</a></strong>, sich selbst kennenzulernen, beginnt oft an einem Punkt, an dem etwas im Leben nicht mehr richtig greift. Reaktionen fühlen sich zu vertraut an, Emotionen übernehmen zu schnell, und das Gefühl entsteht, von Gedanken und Stimmungen mitgezogen zu werden. Meist ist es keine einzelne Situation, sondern eine leise Wahrnehmung, die sich über die Zeit verdichtet.<br><br>Meist ist es keine einzelne Situation, sondern eine leise Wahrnehmung, die sich über die Zeit verdichtet. Dieselben inneren Bewegungen wiederholen sich. Sie prägen Gespräche, Entscheidungen und Beziehungen auf eine Weise, die sich nicht mehr stimmig anfühlt. Irgendwann entsteht der Wunsch, genauer hinzusehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sichtbar wird, wenn das Tempo langsamer wird</h2>



<p>Wenn du beginnst, dich hinzusetzen und das Tempo etwas herauszunehmen, stellt sich selten sofort Ruhe ein. Stattdessen zeigt sich deine innere Welt so, wie sie tatsächlich funktioniert. Gedanken bewegen sich schnell und kehren immer wieder an dieselben Orte zurück. Sie planen, was noch nicht geschehen ist, spielen Vergangenes erneut ab oder wandern durch Vergleiche, Sorgen und leise Formen von Groll, die knapp unter der Oberfläche liegen.</p>



<p>Gefühle folgen dicht darauf. Manchmal geben sie den Ton an, manchmal reagieren sie überraschend stark auf einen einzelnen Gedanken. Der Körper trägt diese Reaktionen mit. Enge, Hitze, Schwere oder Unruhe machen sich bemerkbar. Zustände, die vielen vertraut sind, aber selten genauer betrachtet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine neue Beziehung zum inneren Geschehen</h2>



<p>Mit der Zeit verändert sich die Art, wie all das erlebt wird. Du bist nicht mehr vollständig in der Bewegung, sondern beginnst, sie als Bewegung wahrzunehmen. Ein Gedanke entsteht, und du siehst ihn entstehen. Ein vertrautes emotionales Muster setzt ein, und du bemerkst, wie es sich im Körper ankündigt.</p>



<p>Der Inhalt ist nicht neu. Neu ist die Beziehung dazu. Es gibt einen Moment des Wiedererkennens. Deutlich wird, dass diese inneren Abfolgen den Alltag seit Jahren prägen. Sie lenken, wie gesprochen wird, wie reagiert wird, was gemieden wird und wonach gegriffen wird, oft ohne je bewusst gesehen worden zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Muster verständlich werden</h2>



<p>Für viele liegt hier ein Wendepunkt. Meditation macht die Mechanik des inneren Erlebens zugänglich, auf eine Weise, die der volle Alltag selten zulässt. Sie zeigt, wie schnell ein Gedanke zu einer Geschichte wird, wie aus einer Geschichte ein Gefühl entsteht und wie dieses Gefühl den Körper in Handlung oder Rückzug bewegt.</p>



<p>Ebenso wird spürbar, wie viel davon automatisch geschieht. Nicht aus Absicht, sondern weil es sich über Jahre so eingespielt hat. Diese Einsicht ist oft leise, aber tiefgreifend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meditation als Lernraum</h2>



<p>Je klarer dieses Verständnis wird, desto mehr verändert sich die Rolle der Meditation. Sie wird weniger zu einem Ort des Rückzugs und mehr zu einem Ort des Lernens. Du wirst mit deinen eigenen Mustern vertraut, nicht im Sinne von Bewertung, sondern wie mit einem Gelände, das du oft durchquert hast.</p>



<p>Du erkennst, wo der Geist sich verengt, wo er voreilt, wo er sich festhält und wo er weicher wird. Frühe Signale werden wahrnehmbar, nicht erst das Ergebnis. In dieser Wahrnehmung entsteht Raum.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Spielraum im Alltag</h2>



<p>Dieser Raum nimmt Gedanken oder Gefühle nicht weg. Er verändert jedoch deine Position ihnen gegenüber. Du bleibst berührt, menschlich und beweglich, ohne vollständig mitgezogen zu werden. Achtsamkeit wird zu einer Form von Unterstützung, zu einem stillen inneren Werkzeugkasten.</p>



<p>Sie ermöglicht innezuhalten, zu bleiben und zu antworten, statt reflexhaft zu reagieren. Je klarer die innere Welt bekannt ist, desto weniger wirkt sie aus dem Hintergrund steuernd. Entscheidungen entstehen dann häufiger aus Stimmigkeit statt aus Gewohnheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertrautheit statt Kontrolle</h2>



<p>Meditation geht in diesem Sinne nicht um vollkommene Ruhe oder einen leeren Geist. Sie lädt dazu ein, mit dem vertraut zu werden, was bereits da ist. Aus dieser Vertrautheit wächst mit der Zeit innere Stabilität.</p>



<p>Das innere Wetter wird erkannt, während es sich formt. Allein dieses Erkennen verändert, wie du dich durch den Tag bewegst. Du bist dir selbst nicht mehr auf dieselbe Weise fremd.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reflexion</h2>



<p>Wenn du das für dich erkunden möchtest, nimm dir heute ein paar ruhige Momente und beobachte eine einzelne innere Abfolge, während sie sich entfaltet. Nimm wahr, welcher Gedanke präsent ist, welches Gefühl ihn begleitet und wie der Körper darauf reagiert.</p>



<p>Bleib bei dieser Bewegung, ohne etwas verändern zu wollen. Dieser Moment des Sehens ist bereits ein Akt von Wahl und oft der Beginn einer anderen Beziehung zu dir selbst.</p>



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<p>Wenn dich diese Themen ansprechen, findest du mehr über den Newsletter und meine Arbeit hier: <a href="https://insightsjourney.substack.com/about">https://insightsjourney.substack.com</a></p>
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		<title>Warum Stille manchmal unbequem ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 13:05:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Stille fordert nichts. Sie bleibt. Weit genug, um zu tragen, was wir mit uns führen. Viele Menschen tragen eine leise Angst vor der Stille in sich. Nicht, weil Stille leer wäre, sondern weil sie nichts überdeckt. Geräusche, Aufgaben und Bewegung bieten sonst Halt. Fällt dieser Halt weg, richtet sich die Aufmerksamkeit fast von selbst nach innen. Was dort spürbar wird, ist selten sofort Ruhe oder Klarheit. Häufig zeigen sich ungeordnete, unabgeschlossene Teile, Erfahrungen, die lange keinen Raum hatten. Unter diesem Zögern liegt oft eine tiefe, beständige Sehnsucht. Der Wunsch, sich von der ständigen Anforderung zu erholen, zu reagieren, zu funktionieren,... </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Stille fordert nichts. Sie bleibt. Weit genug, um zu tragen, was wir mit uns führen.</em></p>



<p>Viele Menschen tragen eine leise Angst vor der Stille in sich. Nicht, weil Stille leer wäre, sondern weil sie nichts überdeckt. Geräusche, Aufgaben und Bewegung bieten sonst Halt. Fällt dieser Halt weg, richtet sich die Aufmerksamkeit fast von selbst nach innen. Was dort spürbar wird, ist selten sofort Ruhe oder Klarheit. Häufig zeigen sich ungeordnete, unabgeschlossene Teile, Erfahrungen, die lange keinen Raum hatten.</p>



<p>Unter diesem Zögern liegt oft eine tiefe, beständige Sehnsucht. Der Wunsch, sich von der ständigen Anforderung zu erholen, zu reagieren, zu funktionieren, Schritt zu halten. Ebenso die Sehnsucht, den Boden des eigenen Lebens wieder zu spüren, stabil und vertraut. In der Stille begegnen sich beide Bewegungen zugleich: Einladung und Angst, das Nach-Hause-Kommen und der Impuls, sicher beschäftigt zu bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn kein Raum zum Verdauen bleibt</h2>



<p>Beim Nachdenken über Stille kommt mir oft der Körper in den Sinn. Genauer gesagt: das Verdauen. Was geschieht, wenn zwischen einer Mahlzeit und der nächsten keine Pause bleibt? Nahrung, die ohne Raum aufgenommen wird, kann nicht nähren. Sie beschwert, drückt, irritiert. Der Körper beginnt durch Unbehagen zu sprechen, nicht als Strafe, sondern als Bitte. Etwas braucht Zeit. Etwas will sich bewegen dürfen. Ein ähnlicher Rhythmus prägt auch unser Innenleben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das innere Wetter</h2>



<p>Jeder Tag bringt sein eigenes Wetter mit sich: Begegnungen, Enttäuschungen, kleine Freundlichkeiten, scharfe Worte, unvollendete Gespräche. Dazu kommen private Verluste, die selten ausgesprochen werden. Vieles davon wird still getragen und in den Hintergrund gefaltet, damit das Leben weitergehen kann. Solange Bewegung und Geräusch den Alltag bestimmen, bleiben diese Schichten unberührt, wie Schlamm am Grund eines Sees.</p>



<p>Erst wenn Aktivität und Klang nachlassen, beruhigt sich die Oberfläche. Das Wasser klärt sich genug, um sichtbar werden zu lassen, was sich unten abgesetzt hat. Zunächst tauchen Empfindungen auf: Enge in der Brust, Unruhe in den Gliedern, eine Schwere ohne Namen. Gedanken folgen, nicht als geordnete Erzählungen, sondern als Fragmente, Erinnerungen, Eindrücke.</p>



<p>In diesem Moment wird Stille oft hart beurteilt. Sie erscheint als Ursache der Störung, obwohl sie lediglich die Bedingung schafft, unter der etwas sichtbar wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angst als Schutzbewegung</h2>



<p>Aus dieser Perspektive wirkt die Angst vor der Stille weniger wie Vermeidung und mehr wie Selbstschutz. Stille fühlt sich nicht sanft an, wenn die innere Landschaft lange unbeachtet blieb. Sie kann abrupt und entblößend wirken. Nicht, weil sie etwas Neues hervorbringt, sondern weil sie dem erlaubt, was lange gewartet hat, endlich ins Licht zu treten.</p>



<p>In Räumen, in denen <a href="https://yogaraumfreiburg.de/dankbarkeit_brahmaviharas/" id="https://yogaraumfreiburg.de/dankbarkeit_brahmaviharas/">Meditation</a> gelehrt wird, zeigt sich diese Angst oft leise. Besonders bei Menschen, deren Leben von Verantwortung, Intellekt und dauerhaftem Engagement geprägt ist. Sie äußert sich nicht als Widerstand, sondern als Zweifel. Als Gefühl, dass Stillhalten ein sorgfältig aufgebautes Gleichgewicht stören könnte. Dass Innehalten eine Tür öffnen könnte, die sich nicht leicht wieder schließen lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Stille nicht verlangt</h2>



<p>Stille verlangt keine Lösung. Sie besteht nicht auf Klarheit oder Heilung. Sie fordert nicht, genutzt zu werden. Vielmehr bietet sie sich als Ort an, an dem Erfahrung atmen kann. Dort darf sich lösen, was lange festgehalten wurde. Wie Wetter über offenem Land bewegt sich Stille in ihrer eigenen Zeit. Sie formt den Boden nicht durch Kraft, sondern durch Präsenz.</p>



<p>So gesehen ist Stille keine Praxis, die perfektioniert werden muss, und kein Zustand, den es zu erreichen gilt. Sie ist ein lebendiger Raum, manchmal karg, manchmal zart. In ihm dürfen die unvollendeten Teile des Lebens existieren, ohne vorwärtsgedrängt zu werden. Was dort entsteht, ist keine Leere, sondern Tiefe. Keine Abwesenheit, sondern das stille Beharren dessen, was immer Teil von uns war und auf einen Moment wartete, um gefühlt zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Innehalten</h2>



<p>Im Alltag zeigt sich Stille vielleicht nicht als Ruhe, sondern als ein Moment, in dem etwas Eigenes wahrnehmbar wird. Ein Gedanke, der wiederkehrt. Eine Spannung im Körper. Eine innere Bewegung, die im Lärm des Alltags sonst untergeht.</p>



<p>Was wird sichtbar, wenn nichts mehr überdeckt? Und was geschieht, wenn diesem Wahrnehmen kein Ziel gegeben wird?<br></p>



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<p>Wenn dich diese Themen ansprechen, findest du mehr über den Newsletter und meine Arbeit hier: <a href="https://insightsjourney.substack.com/about">https://insightsjourney.substack.com</a></p>



<p></p>
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