<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Yoga-Buchclub Archives - YOGARAUM Freiburg</title>
	<atom:link href="https://yogaraumfreiburg.de/category/yoga-buch-club/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://yogaraumfreiburg.de/category/yoga-buch-club/</link>
	<description>Yoga- und Raumangebot in Freiburg</description>
	<lastBuildDate>Sun, 17 May 2026 06:10:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.4</generator>

<image>
	<url>https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2024/11/cropped-yogaraumfreiburg-1-32x32.png</url>
	<title>Yoga-Buchclub Archives - YOGARAUM Freiburg</title>
	<link>https://yogaraumfreiburg.de/category/yoga-buch-club/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Brahmacharya</title>
		<link>https://yogaraumfreiburg.de/brahmacharya/</link>
					<comments>https://yogaraumfreiburg.de/brahmacharya/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation und Mindfulness]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga-Buchclub]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga-Philosophie & Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga Buch Club]]></category>
		<category><![CDATA[Yogaphilosophie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yogaraumfreiburg.de/?p=1655</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein kleiner Teil auf dem achtgliedrigen Pfad des Yoga Neben unserer aktuellen Lektüre im Yoga Book Club lesen wir fortlaufend in dem Buch „Die Yamas und Niyamas“ von Deborah Adele. Diesen Monat stand das Kapitel über Brahmacharya im Mittelpunkt – ein Begriff, der sich mit Mäßigung oder Enthaltsamkeit übersetzen lässt. Doch was bedeutet das eigentlich, und wie lässt sich dieses Prinzip im modernen Alltag leben? Der achtgliedrige Pfad Wenn wir heute sagen: „Ich mache Yoga“, meinen wir meist die Praxis auf der Matte – die Körperhaltungen, die sogenannten Asanas. Doch Yoga ist viel mehr als körperliche Bewegung. Es ist ein... </p>
<p>The post <a href="https://yogaraumfreiburg.de/brahmacharya/">Brahmacharya</a> appeared first on <a href="https://yogaraumfreiburg.de">YOGARAUM Freiburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ein kleiner Teil auf dem achtgliedrigen Pfad des Yoga</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben unserer aktuellen Lektüre im Yoga Book Club lesen wir fortlaufend in dem Buch „Die Yamas und Niyamas“ von Deborah Adele. Diesen Monat stand das Kapitel über Brahmacharya im Mittelpunkt – ein Begriff, der sich mit Mäßigung oder Enthaltsamkeit übersetzen lässt. Doch was bedeutet das eigentlich, und wie lässt sich dieses Prinzip im modernen Alltag leben?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der achtgliedrige Pfad</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir heute sagen: „Ich mache Yoga“, meinen wir meist die Praxis auf der Matte – die Körperhaltungen, die sogenannten Asanas. Doch Yoga ist viel mehr als körperliche Bewegung. Es ist ein umfassender Lebensweg, der Körper, Geist, Seele und alltägliches Handeln miteinander verbindet. Patanjali beschreibt im Raja Yoga – auch bekannt als Ashtanga Yoga – acht Glieder, die nach und nach zu innerer Klarheit führen und schließlich zu dem Zustand, den man Samadhi nennt: das Einssein mit allem, höchstes Bewusstsein.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Yamas &#8211; Ethischen Grundregeln im Umgang mit der Umwelt</li>



<li>Niyamas &#8211; Ethischen Grundregeln bezogen auf dein Umgang mit dir Selbst</li>



<li>Asana &#8211; Körperhaltungen</li>



<li>Pranayama &#8211; Atemübungen</li>



<li>Pratyahara &#8211; Rückzug der Sinne</li>



<li>Dharana &#8211; Konzentration</li>



<li>Dhyana &#8211; Meditaion</li>



<li>Samadhi &#8211; höchste Glückseligkeit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden ersten Glieder dieses Weges, die Yamas und Niyamas, bilden die ethische Grundlage des Yoga. Sie sind wie eine innere Landkarte, die uns Orientierung im Umgang mit der Welt und mit uns selbst gibt. Yamas beschäftigen sich mit unseren Beziehungen zu anderen und zur Umwelt, Niyamas mit der Beziehung zu uns selbst. So kann Yoga dich durch dein gesamtes Leben begleiten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yamas:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ahimsa &#8211; Gewaltlosigkeit</li>



<li>Satya &#8211; Wahrhaftigkeit</li>



<li>Asteya &#8211; Nicht-Stehlen</li>



<li>Brahmacharya &#8211; Mäßigung</li>



<li>Aparigraha &#8211; Nicht-Anhafen/Bescheidenheit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Niyamas:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Saucha &#8211; Reinheit</li>



<li>Santosha &#8211; Zufriedenheit</li>



<li>Tapas &#8211; Disziplin</li>



<li>Svadyaya &#8211; Selbststudium</li>



<li>Ishvara Pranidhana &#8211; Hingabe zum Göttlichen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Brahmacharya</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In dem heutigen Blogartikel möchte ich mich auf das vierte Yama konzentrieren, Brahmacharia. Besonders in alten indischen Texten wird das Yama oft als Zölibat verstanden, also sexueller Enthaltsamkeit. Doch in einer heutigen Auslegung, wie Deborah Adele sie beschreibt, geht es nicht um strikten Verzicht, sondern um ein gesundes Maß in allem. Brahmacharya ist eine Einladung, bewusst mit unserer Energie umzugehen und Balance zu finden zwischen „zu viel“ und „zu wenig“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein Ahimsa, das Prinzip der Gewaltlosigkeit gibt bereits vor, nicht über die Stränge zu schlagen. Denn mit einem übermäßigen Konsum fügen wir unserer Umwelt schaden zu, indem Ressourcen nicht geachtet und Lebensräume von Mensch und Tier dadurch negativ beeinträchtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip der Mäßigung lässt sich wunderbar im Alltag beobachten. Beim Essen zum Beispiel: Wenn wir zu wenig essen, bleibt ein Gefühl von Mangel; essen wir zu viel, fühlen wir uns träge oder überfüllt. Durch achtsames, langsames Essen spüren wir, wann genug wirklich genug ist. So wie beim Essen gilt auch in anderen Lebensbereichen, dass es nicht darum geht, uns schöne Dinge zu versagen. Es geht darum, Genuss bewusst zu erleben, ohne in Maßlosigkeit oder Abhängigkeit zu fallen. Brahmacharya bedeutet, unsere Lebensenergie zu achten und nicht zu verschwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deborah Adele schreibt dazu: „Übermäßiger Genuss erstickt die Lebenskraft genauso, wie zu viele Holzscheite im Kamin das Feuer zum Erlöschen bringen.“ Diese Metapher fasst das Wesen von Brahmacharya schön zusammen. Mäßigung ist kein Verlust, sondern eine Kunst des lebendigen Gleichgewichts. Erst wenn wir aufhören, ständig nach „mehr“ zu streben, öffnen wir uns für die Fülle des Augenblicks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Leben nach diesem Prinzip kann eine tiefe Verbundenheit entstehen lassen. Wenn wir erkennen, dass alles miteinander in Beziehung steht, fällt es leichter, allem mehr Wertschätzung entgegen zu bringen und Dingen mit mehr Akzeptanz zu begegnen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bramacharya auf der Matte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir in einer Yogastunde sind bedeutet Bramacharya immer wieder mit sich selbst einzuchecken, welche Intensität oder Variation einer Asana gerade angemessen ist für die eigene Verfassung. Es bedeutet ein gutes Gleichgewicht zu finden zwischen Aktivierung und Entspannung, Kräftigung und Dehnung, zwischen Herausforderung und Sicherheit. . Auf den eigenen körper zu hören und die PRaxis zu siener eigenen ganz individuelllen zu machen. Denn das ist mit eins der Obersten Ziele von Yoga: Balance in allen Lebensbereichen zu erhalten oder zu etablieren. Nur, wenn wir das richtige Maß finden kann nachhaltige Entwicklung entstehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel aus meinem Alltag: Beim Klettern habe ich erlebt, wie wichtig ein gesunder Umgang mit Angst ist. Nach einem Sturz bringt es wenig, sich direkt wieder zu überfordern. Genauso wenig hilft es aber, die Herausforderung komplett zu vermeiden. Stattdessen braucht es eine schrittweise Annäherung. Es braucht genug Sicherheit, um Vertrauen aufzubauen, und gleichzeitig genug Herausforderung, um zu wachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das ist Brahmacharya: die Fähigkeit, die eigene Komfortzone bewusst zu erweitern, ohne sich zu überfordern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brahmacharya im Alltag leben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch ein Großteil der Praxis findet abseits der Matte statt. Brahmacharya im Alltag zu leben bedeutet, achtsam mit der eigenen Energie umzugehen und zu erkennen, wann „genug“ erreicht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überlege dir also, was macht dich Lebendig. Frage dich am Ende eines Tages nicht, was du heute alles geschafft hast, sondern welche Momente bei dir ein Staunen, eine echte Wertschätzung hinterlassen haben. Wo kannst du das „Heilige“ im Alltäglichen erkennen? Bedeutet, wo kannst du dem Moment Wertschätzung entgegenbringen und die Verbindung zwischen allen Dingen wahrnehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das „echte“ Leben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und gleichzeitig stellt sich eine ehrliche Frage: Brauchen wir nicht auch manchmal Extreme, um das Leben wirklich zu spüren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Höhen und Tiefen gehören zum Menschsein dazu. Sie lassen uns wachsen, lassen uns Intensität erfahren und schaffen Kontraste, durch die wir das Gleichgewicht überhaupt erst wahrnehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ähnliches Prinzip kennen wir aus der Arbeit mit dem Nervensystem: Ein reguliertes Nervensystem ist nicht eines, das ständig ruhig ist. Sondern eines, das flexibel auf Stress reagieren und sich wieder regulieren kann. Auch Stress ist – im richtigen Maß – nicht schädlich, sondern sogar notwendig für Entwicklung. Vielleicht geht es also gar nicht darum, Extreme komplett zu vermeiden, sondern darum, bewusst mit ihnen umzugehen. Sie zu erleben, ohne sich in ihnen zu verlieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung zum Yoga Book Club</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du mehr über die Yamas und Niyamas erfahren möchtest und dich in Person über yogaphilosophische Themen austauschen möchtest bist du herzlich willkommen im Yoga Book Club. Das nächste Treffen findet am 13. Juni statt. Alle aktuellen Infos zum Yoga Book Club findest du in unserem <a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb5yFH1DzgTJFHZ8M12O">Whatsapp-Kanal</a>. Mehr Gedanken über Yoga teile ich auf <a href="https://www.instagram.com/_elisa_yoga?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==">Instagram</a> oder in meinen <a href="https://deinyoga-deinweg.de/">Yogastunden</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><br><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>The post <a href="https://yogaraumfreiburg.de/brahmacharya/">Brahmacharya</a> appeared first on <a href="https://yogaraumfreiburg.de">YOGARAUM Freiburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yogaraumfreiburg.de/brahmacharya/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Svādhyāya &#8211; Selbsterforschung</title>
		<link>https://yogaraumfreiburg.de/svadhyaya-selbsterforschung/</link>
					<comments>https://yogaraumfreiburg.de/svadhyaya-selbsterforschung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 15:35:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yoga-Buchclub]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga-Philosophie & Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuro-Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[Neuroplastizität]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Self Inquiry]]></category>
		<category><![CDATA[svadyaya]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yogaraumfreiburg.de/?p=1617</guid>

					<description><![CDATA[<p>Müssen wir immer tiefer tauchen? In unserer aktuellen Lektüre „Neuro-Yoga“ von Anna Trökes und Bettina Knothe, schauen wir nicht nur aus philosophischer oder spiritueller Perspektive auf das „Selbst“, sondern auch neurowissenschaftlich darauf, was in unserem Gehirn und Nervensystem passiert, wenn wir Yoga üben.So ergänzen sich zwei Blickrichtungen: Die Yogaphilosophie lädt uns ein, unsere inneren Muster wahrzunehmen, während die Neurowissenschaft erklärt, wie sich Aufmerksamkeit, Erlebnisse oder Atmung konkret auf unser Gehirn und unser zentrales Nervensystem auswirken. Gerade der Gedanke der Neuroplastizität ist hier wichtig: Unser Nervensystem ist formbar. Durch Wiederholung, Erfahrung und bewusste Praxis können sich Muster, Routinen und Reaktionsweisen verändern.... </p>
<p>The post <a href="https://yogaraumfreiburg.de/svadhyaya-selbsterforschung/">Svādhyāya &#8211; Selbsterforschung</a> appeared first on <a href="https://yogaraumfreiburg.de">YOGARAUM Freiburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Müssen wir immer tiefer tauchen? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer aktuellen Lektüre „Neuro-Yoga“ von Anna Trökes und Bettina Knothe, schauen wir nicht nur aus philosophischer oder spiritueller Perspektive auf das „Selbst“, sondern auch neurowissenschaftlich darauf, was in unserem Gehirn und Nervensystem passiert, wenn wir Yoga üben.<br>So ergänzen sich zwei Blickrichtungen: Die Yogaphilosophie lädt uns ein, unsere inneren Muster wahrzunehmen, während die Neurowissenschaft erklärt, wie sich Aufmerksamkeit, Erlebnisse oder Atmung konkret auf unser Gehirn und unser zentrales Nervensystem auswirken. Gerade der Gedanke der Neuroplastizität ist hier wichtig: Unser Nervensystem ist formbar. Durch Wiederholung, Erfahrung und bewusste Praxis können sich Muster, Routinen und Reaktionsweisen verändern. Neuro-Yoga bedeutet für mich, aus diesem Verständnis heraus zu praktizieren, nicht nur „gefühlt“, sondern auch mit einem Bewusstsein dafür, wie wir durch bestimmte Übungen Sicherheit, Regulation und Lernfähigkeit in unserem System unterstützen können.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Svādhyāya – Philosophie und Gehirn</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir studieren nicht nur alte Texte und unsere inneren Muster, sondern schauen uns an, wie unser Organismus, unser Gehirn, unser Nervensystem auf bestimmte Reize reagiert. Auf einer Ebene ist das sehr nüchtern – es geht um Areale, Netzwerke, Botenstoffe. Auf einer anderen Ebene stellt sich die gleiche Frage wie in der Yogaphilosophie: Wer bin ich, wenn mein Gehirn so funktioniert? Welche Spielräume habe ich, bewusst zu üben, statt nur automatisch zu reagieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ist dieser starke Wunsch, immer noch tiefer zu tauchen: das „wahre Hier und Jetzt“ zu finden, die Realität so sehen, wie sie ist, das komplette loslassen, alte Emotionen aufspüren, durchfühlen, transformieren. All das klingt nach intensivem inneren Prozess – und vieles daran ist ehrlich und berührend. Aber ich habe gemerkt: Für mich persönlich fühlt es sich manchmal zu sehr gewollt an. Als wäre die Suche nach Tiefe selbst zu einem Ziel geworden und die Wirkung unserer spirituellen Praxis auf das Nervensystem verfestigt womöglich genau jene alten Muster von Kontrolle, Optimierung und Anstrengung, die wir eigentlich hinter uns lassen wollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Mensch ist keine Bohrinsel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neulich bin ich über ein Reel von<a href="https://www.instagram.com/reels/DVf4_4TjGCI/" id="https://www.instagram.com/reels/DVf4_4TjGCI/"> @soma_akademie </a>gestolpert, das genau das auf den Punkt gebracht hat: „Ein Mensch ist keine Bohrinsel.“<br>Dieser Satz hat mich zum Nachdenken gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal habe ich das Gefühl, dass Svādhyāya – die Praxis der Selbsterforschung – zu einer Art spirituellen Leistungssport werden kann. Tiefer fühlen, tiefer erkennen, tiefer heilen. Tiefe ist im Yoga dann das, was im Kapitalismus „höher, schneller, weiter“ ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was ist, wenn ich gar nicht ständig tiefer bohren möchte?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir reicht es oft, mich nach einer Stunde Yoga ein bisschen besser zu fühlen. Mich bewegt, geatmet, gespürt zu haben. Mit meinen Gedanken nicht ganz so verheddert zu sein. Ein Tick mehr Boden unter den Füßen. Muss ich dafür jedes Mal bis an den „Kern“ meines Seins?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist es aber ohnehin nicht entscheidend, wie tief ich gehe, sondern mit welcher inneren Haltung ich schaue. Schaue ich offen, aufmerksam und ehrlich? Oder mit einer versteckten Ambition, mich endlich zu reparieren, zu optimieren oder zu vollenden? Nicht nur was ich wahrnehme, ist wichtig, sondern auch wie ich wahrnehme. Ich denke die Tiefe der Praxis zeigt sich gerade dann, wenn wir aufhören, sie erzwingen zu wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lauschen, statt Fragen und Bohren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Leben hat mich im letzten Jahr ganz von allein in eine intensive Phase der Selbsterkundung geworfen: nach dem Studium, ohne Job, ohne klare Rolle, in einem neuen Umfeld mit der Frage „Wer bin ich ohne all das? Was will ich wirklich?“. Bei der Überwindung dieser großen Unsicherheiten hat mir die durch das Yoga erlernte Fähigkeit, auf meine innere Intuition lauschen zu können sehr geholfen. Jetzt, wo ich wieder etwas mehr Boden unter den Füßen habe, möchte ich nicht ständig meine Entscheidungen und Identität hinterfragen, sondern Vertrauen in den Weg, der mich hierher gebracht hat.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht muss hier ein Missverständnis über Self Inquiry aufgeklärt werden: Es geht weniger um bohrendes Fragen nach dem Warum, Wer, Wie oder Was – und mehr um eine Praxis des Lauschens. Ein stilles, aufmerksames Dasein mit dem, was sich im Inneren von selbst zeigt, gesehen, gehört oder gefühlt werden möchte. Solange wir uns mit unserer Persona identifizieren, bleibt unser Menschsein mit Angst, Begehren und Unwissen vermischt. Self Inquiry will uns nicht „verbessern“, sondern im Alltag klarmachen: Wir sind nicht die Gedanken, nicht die Gefühle, nicht die Reaktionen – sondern der Raum, in dem all das erscheint. Wir sind schon vollkommen; es geht nur darum, das zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb habe ich in meinen Yoga-Sessions oft einfach Lust, mit dem Atem zu spielen, mit der Bewegung zu experimentieren, mich zu erleben und zu fühlen – ohne den Anspruch, etwas Bestimmtes erreichen oder transformieren zu müssen. Wie wäre es, wenn wir uns öfter erlaubten, einfach ein bisschen zu leben, statt immer auf eine große Erkenntnis hinzuarbeiten?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und trotzdem: Svādhyāya als gelebtes Neuro-Yoga</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem biete ich selbst einen Kurs unter dem Titel „Svādhyāya Yoga“ an.<br>Ist das ein Widerspruch?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich nicht. Denn Svādhyāya bedeutet nicht zwangsläufig, immer tiefer zu bohren. Es kann auch heißen, feiner zu spüren: unsere Propriozeption und Interozeption zu schulen, unsere innere Körperlandkarte zu verfeinern. Zu merken: Wie fühlt sich Sicherheit an? Wo spüre ich „Ja“, wo „Nein“? Was braucht mein Nervensystem heute &#8211; Anregung oder Ruhe?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier knüpft unsere Lektüre „Neuro-Yoga“ an: Wir lesen und besprechen, was im Gehirn passiert, wenn wir atmen, uns bewegen, Fokus lenken. Gleichzeitig interessiert mich, wie sich dieses Wissen in einer konkreten Praxis anfühlt. Ich möchte Yoga aus dem Verständnis für unser Gehirn und unser zentrales Nervensystem heraus üben, nicht als abstrakte Theorie, sondern als gelebte Erfahrung auf der Matte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weil Worte das nur begrenzt transportieren können, möchte ich dich einladen, das gemeinsam auszuprobieren: Im Mai, wird es einen Workshop zum Thema Neuro-Yoga geben. Wir verbinden dort das Gelernte über das Gehirn mit erfahrbarer Praxis. Durch einfache Sequenzen, Atem- und Wahrnehmungsübungen, wird direkt spürbar, wie Svādhyāya und Neurowissenschaft sich im Körper treffen.<br>Denn am Ende spricht die Praxis immer noch am besten für sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;nächsten Treffen des Yoga Book Club findet am 11. April um 11 Uhr im Yoga Raum&nbsp;statt.&nbsp;Alle aktuellen Infos zum Yoga Book Club findest du in unserem&nbsp;<a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb5yFH1DzgTJFHZ8M12O">Whatsapp-Kanal</a>. Mehr Gedanken über Yoga teile ich auf&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/_elisa_yoga?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==">Instagram</a>&nbsp;oder in meinen&nbsp;<a href="https://deinyoga-deinweg.de/">Yogastunden</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Autorin: Elisa Kleinstück </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitarbeit: Simon Meier<br></p>


<div class="custombtn" style="text-align:center">	
	   <a class="morebutton" href="https://www.eversports.de/org/activity/09a36077-341f-4fde-9eeb-b312ec1d6326" target="_blank">Für nächstes Treffen anmelden</a>	   	   
	</div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>The post <a href="https://yogaraumfreiburg.de/svadhyaya-selbsterforschung/">Svādhyāya &#8211; Selbsterforschung</a> appeared first on <a href="https://yogaraumfreiburg.de">YOGARAUM Freiburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yogaraumfreiburg.de/svadhyaya-selbsterforschung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuro-Yoga: Wie Yoga auf unser Gehirn wirkt</title>
		<link>https://yogaraumfreiburg.de/neuro-yoga-wie-yoga-auf-unser-gehirn-wirkt/</link>
					<comments>https://yogaraumfreiburg.de/neuro-yoga-wie-yoga-auf-unser-gehirn-wirkt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:32:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yoga-Buchclub]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga-Philosophie & Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfullness]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfulness]]></category>
		<category><![CDATA[Neuro-Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[Yogaphilosophie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yogaraumfreiburg.de/?p=1351</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kapitel 1 &#8211; Der Ausgangspunkt unserer Yoga-Praxis: Das sich selbst überlassene Gehirn Im Februar sind wir mit dem Yoga Buch Club in eine neue Runde gestartet, diesmal mit dem Buch „Neuro-Yoga &#8211; Wie die alte Weisheitspraxis auf unser Gehirn wirkt“ von Anna Trökes und Bettina Knothe. Ein spannendes Thema, das uralte Yogaphilosophie mit modernen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen verbindet. Was ist das Ziel von Yoga? Schon bei unserer letzten Lektüre wurde deutlich: Yoga lässt sich kaum durch eine konkrete Praxis definieren. Yoga ist lebendig, vielfältig und im ständigen Wandel.Ein Leser hat unter meinem letzten Artikel die berechtigte Frage gestellt: Gibt es denn... </p>
<p>The post <a href="https://yogaraumfreiburg.de/neuro-yoga-wie-yoga-auf-unser-gehirn-wirkt/">Neuro-Yoga: Wie Yoga auf unser Gehirn wirkt</a> appeared first on <a href="https://yogaraumfreiburg.de">YOGARAUM Freiburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Kapitel 1 &#8211; Der Ausgangspunkt unserer Yoga-Praxis: Das sich selbst überlassene Gehirn</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar sind wir mit dem <em>Yoga Buch Club</em> in eine neue Runde gestartet, diesmal mit dem Buch <em>„Neuro-Yoga &#8211; Wie die alte Weisheitspraxis auf unser Gehirn wirkt“</em> von Anna Trökes und Bettina Knothe. Ein spannendes Thema, das uralte Yogaphilosophie mit modernen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen verbindet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist das Ziel von Yoga?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schon bei unserer letzten Lektüre wurde deutlich: Yoga lässt sich kaum durch eine konkrete Praxis definieren. Yoga ist lebendig, vielfältig und im ständigen Wandel.<br>Ein Leser hat unter meinem letzten Artikel die berechtigte Frage gestellt: Gibt es denn überhaupt einen unveränderlichen Kern oder eine Art übergeordnetes Ziel von Yoga?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trökes und Knothe nehmen sich dem an und nennen das übergeordnete Ziel eines klaren Geistes. Doch was genau ist damit gemeint? Um dem nachzugehen, verbinden die Autorinnen alte yogische Vorstellungen vom Geist mit aktuellen Erkenntnissen der Gehirnforschung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein klarer Geist, was bedeutet das? </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel eines klaren Geistes verweist auf das Yogaverständnis nach Patanjalis in den Yoga Sutras: <em>„Yoga Citta Vritti Nirodhah“</em> bedeutet so viel wie: <em>Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der Aktivitäten des Geistes.</em><br>Beim ersten Lesen klingt das ganz simpel &#8211; verstanden, oder? Doch im Gespräch wurde schnell deutlich, wie komplex dieses Konzept wirklich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Denkmuster, im Sanskrit <em>Vrittis</em> genannt, sind wie Wellenbewegungen in unserem Bewusstsein. Sie können verschiedene Zustände annehmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Nidra</em></strong> beschreibt den unbewussten Zustand im Schlaf.</li>



<li><strong><em>Smritti</em></strong> steht für Erinnerung.</li>



<li><strong><em>Vikalpa</em></strong> bezeichnet alles, was nur in unserer Vorstellung existiert.</li>



<li><strong><em>Viparyaya </em></strong>bedeutet Verbledung oder auch „falsches“ Wissen.</li>



<li><strong><em>Pramana </em></strong>ist die reine Wahrnehmung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese geistigen Regungen werden ständig von Prägungen (<em>Samskaras</em>) und Triebkräften (<em>Kleshas</em>) beeinflusst, etwa von Ängsten, Abneigungen, Verlangen, dem egozentriertem Selbsterhaltungstrieb oder Irrtümern. Man kann sich das wie eine Brille vorstellen, die unsere Wahrnehmung trübt. Durch diese Brille entsteht eine verzerrte Sicht, im Yoga <em>Viparyaya</em> genannt. Ziel der Praxis ist es, diese trüben Filter zu erkennen und zu überwinden, um wieder zu einer klaren, unverfälschten Wahrnehmung (<em>Pramana</em>) zu gelangen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie Yoga unser Gehirn formt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Reiz, den wir von außen empfangen, wird durch unsere Prägungen bewertet. Das hilft unserem Gehirn, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Ohne diese automatisierten Abläufe wären wir schnell überfordert von der Reizflut der modernen Welt. Jeder Reiz hinterlässt wiederum selbst neue Spuren in unserem Nervensystem, die prägend sind für zukünftige Reizverarbeitungen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yoga bietet uns Werkzeuge und Methoden, um innezuhalten und diese automatischen Prozesse bewusst wahrzunehmen. Durch Achtsamkeit und Selbstbeobachtung können wir Muster erkennen und in tiefere Schichten des Bewusstseins eintauchen. So entsteht die Möglichkeit, unser Gehirn im übertragenen Sinn <em>neu zu programmieren</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Kern von Selbstwirksamkeit: die Fähigkeit, Erfahrungen im Hier und Jetzt wahrzunehmen, anzunehmen und achtsam mit ihnen umzugehen, frei von den trübenden Denkmustern, die uns oft unbewusst leiten. Nur so sind wirklich freie, selbstwirksame Entscheidungen möglich und wir sind unseren Denkmustern nicht länger ausgeliefert.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alles passiert im Kopf? </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Aspekt hat uns beim Lesen besonders beschäftigt: Unser menschliches Gehirn ist einzigartig, da wir dazu in der Lage sind in Zukunft und Vergangenheit denken zu können. Das führt leider nur all zu Oft zu endlosen Gedankenspiralen, Sorgen, Ängsten und negativen Gefühlen. Dabei dürfen wir uns, wie im ersten Kapitel des Buches beschrieben wird, vor Augen führen, dass es in der Welt außerhalb unseres Geistes diese Probleme nicht gibt. Im Außen existieren lediglich neutrale Ereignisse. Dissonanzen entstehen erst in unserem Inneren, in der Art, wie wir Dinge bewerten. Empfundene Probleme könnten demnach nur innerhalb des „Ich“ gelöst werden. Eine provokante These, oder?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnell kam in unserer Runde die Frage auf: Bedeutet das, dass jede:r allein für sein eigenes Leid verantwortlich ist, auch wenn dieses durch gesellschaftliche Strukturen oder Ungerechtigkeiten entsteht?<br>Ich konnte diesen Widerspruch für mich noch nicht ganz auflösen. Doch ich habe im Gespräch mit den Anderen verstanden: Auch wenn Leid nicht immer selbst verursacht ist, kann Yoga uns helfen, einen inneren Zustand zu finden, der Kraft und Klarheit schenkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese innere Stärke kann ein erste Schritt sein, sei es, um das eigene Leid anzuerkennen, Hilfe zu suchen oder bewusst Veränderungen einzuleiten. Yoga zeigt uns den Weg, der zwischen Annahme und Handlung liegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einladung zum Yoga Book Club </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, dieser kleine Einblick konnte dir das Verständnis unseres Geistes und die Verbindung zwischen Yoga und Gehirn etwas näherbringen.<br>Wenn du neugierig geworden bist und heraus finden möchtest, wie das auf neurologische Vorgänge in unserem Gehirn übertragbar ist: Komm gerne zu unserem nächsten Treffen des <em>Yoga Book Clubs</em> oder hinterlasse einen Kommentar mit deinen Gedanken. Ich freue mich über Austausch, Fragen und neue Perspektiven, denn gemeinsames Nachdenken ist schließlich auch Yoga.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>nächsten Treffen findet am 15. März um 11 Uhr im Yoga Raum</strong>&nbsp;statt.&nbsp;Alle aktuellen Infos zum Yoga Book Club findest du in unserem&nbsp;<a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb5yFH1DzgTJFHZ8M12O">Whatsapp-Kanal</a>. Mehr Gedanken über Yoga teile ich auf&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/_elisa_yoga?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==">Instagram</a>&nbsp;oder in meinen&nbsp;<a href="https://deinyoga-deinweg.de/">Yogastunden</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Autorin: Elisa Kleinstück</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>The post <a href="https://yogaraumfreiburg.de/neuro-yoga-wie-yoga-auf-unser-gehirn-wirkt/">Neuro-Yoga: Wie Yoga auf unser Gehirn wirkt</a> appeared first on <a href="https://yogaraumfreiburg.de">YOGARAUM Freiburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yogaraumfreiburg.de/neuro-yoga-wie-yoga-auf-unser-gehirn-wirkt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Truth of Yoga</title>
		<link>https://yogaraumfreiburg.de/the-truth-of-yoga/</link>
					<comments>https://yogaraumfreiburg.de/the-truth-of-yoga/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 10:04:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yoga-Buchclub]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga-Philosophie & Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Bhagavad Gita]]></category>
		<category><![CDATA[Hatha Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[Hatha Yoga Pradipika]]></category>
		<category><![CDATA[Mahabharata]]></category>
		<category><![CDATA[Rig Ved]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga Sutra]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yogaraumfreiburg.de/?p=1247</guid>

					<description><![CDATA[<p>Yoga im Wandel: Was die Geschichte des Yoga für unsere heutige Praxis bedeutet Am vergangenen Wochenende hat sich der Yoga Book Club zum ersten Mal im Yogaraum getroffen. In einer gemütlichen Runde war es so wundervoll, sich gegenseitig über Yoga auszutauschen und gemeinsam in ein Thema einzutauchen, das uns alle verbindet. Was ist Yoga? Die letzten zwei Monate haben wir uns mit dem Buch „The Truth of Yoga“&#160; von Daniel Simpson beschäftigt. Es bietet einen gut verständlichen Überblick über die Geschichte des Yoga sowie über verschiedene yogische Schriften und Praktiken.&#160; Mich persönlich begleitet die Frage „Was ist Yoga?“ eigentlich schon... </p>
<p>The post <a href="https://yogaraumfreiburg.de/the-truth-of-yoga/">The Truth of Yoga</a> appeared first on <a href="https://yogaraumfreiburg.de">YOGARAUM Freiburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Yoga im Wandel: Was die Geschichte des Yoga für unsere heutige Praxis bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am vergangenen Wochenende hat sich der Yoga Book Club zum ersten Mal im Yogaraum getroffen. In einer gemütlichen Runde war es so wundervoll, sich gegenseitig über Yoga auszutauschen und gemeinsam in ein Thema einzutauchen, das uns alle verbindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Yoga?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzten zwei Monate haben wir uns mit dem Buch „The Truth of Yoga“&nbsp; von Daniel Simpson beschäftigt. Es bietet einen gut verständlichen Überblick über die Geschichte des Yoga sowie über verschiedene yogische Schriften und Praktiken.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich persönlich begleitet die Frage „Was ist Yoga?“ eigentlich schon so lange, wie ich mich mit Yoga auseinandersetze. In mir ist zwar ein klares Gefühl dafür was es für mich bedeutet, aber es ist so schwierig es begreiflich in Worte zu fassen. Etwas, das im meinem Kopf immer wieder eine Dissonanz auslöst ist, dass das Yoga, wie es heute praktiziert wird mit all den spektakulären Körperübungen sich scheinbar so sehr vom „ursprünglichen Yoga“ unterscheidet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Suche nach Antworten, erschien es mir daher einleuchtend mich erstmal mit der Geschichte des Yoga auseinanderzusetzen. Und wenn eines dabei deutlich geworden ist, dann dass es dieses eine „traditionelle Yoga“ nicht gibt, denn es gibt unendlich viele Antworten auf die Frage „Was ist Yoga?“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein wilder Ritt durch die Geschichte des Yoga</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading">Wurzeln des Yoga</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir uns auf die Suche nach den Wurzeln des Yoga machen, landen wir schnell bei einer Zahl: 5000 Jahre alt sollen sie sein. Doch genau mit diesem Mythos räumt Daniel Simpson gleich zu Beginn auf. Eine Abbildung aus der Indus-Valley-Zivilisation zeigt zwar eine Person in einem yogischen Sitz, doch allein diese Darstellung ist noch kein Beweis für die Anfänge des Yoga.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten gesicherten Hinweise auf eine yogische Tradition finden sich erst in der <strong>Rig Veda</strong>, einer etwa 3500 Jahre alten Sammlung von Hymnen und philosophischen Gedanken. In den frühen Anfängen wird Yoga als asketische Praxis außerhalb der Gesellschaft gelebt. Durch Enthaltsamkeit sollte der Körper überwunden und der Fokus nach innen gerichtet werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mahabharata</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Zeit verändert sich diese Sichtweise. In Texten wie der <strong>Mahabharata</strong> tauchen erstmals konkretere Praktiken auf: Atemlenkung, Schulung der Sinne und die Idee, Yoga nicht außerhalb, sondern <em>mitten im Leben</em> zu praktizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die <strong>Bhagavad Gita</strong> ist ein Teil dieser Sammlung. Es handelt sich dabei um eine Erzählung einer Konversation zwischen Arunja und Krishna vor einer großen Schlacht. In diesem Austausch spiegelt sich die innere Suche nach Wahrheit wider. Yoga wird hier allmählich lebensnäher und praktischer.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Yoga Sutras</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Viele haben sicher auch schon von den <strong>Yoga Sutras</strong> des Patajali gehört. Die kurzen Verse greifen auf die zuvorgegangenen Philosophien zurück und ergänzen diese mit praktischen Techniken, die im Alltag gelebt werden können. Yoga wird hier als einen Weg, Leid zu verstehen und ihm zu begegnen, beschrieben. Ursache allen Leids ist demnach die Verwechslung dessen, was wir wirklich sind, mit dem, was wir wahrnehmen. Ziel ist kein Zustand der Einheit, sondern eine klare Unterscheidung zwischen Geist und Materie.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hatha Yoga</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Erst mit dem <strong>Hatha Yoga</strong> rückt der Körper stärker in den Fokus. Anstatt ihn überwinden zu wollen, wie in der asketischen Herangehensweise, wird er als Werkzeug der Praxis angesehen. In diesem Sinne ist Hatha Yoga kein Yoga Stil, wie Vinyasa oder Yin Yoga, sondern ein Überbegriff für alle körperorientierten Yogaformen. Die Asanas (Körperübungen) dienen ursprünglich vor allem der Vorbereitung auf langes, meditatives Sitzen. Mit der <strong>Hatha Yoga Pradipika</strong> (ca. 14 Jh.) wurden diese Körperübungen erstmals systematisiert und die positiven körperlichen und gesundheitlichen Effekte auf dem Weg zu Samadhi hervorgehoben. Yoga wird dadurch weiter zugänglicher.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Yoga in der Moderne</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In der Moderne wird Yoga schließlich stark von äußeren Einflüssen geprägt: zunehmende Globalisierung und die Kolonialgeschichte, westliche Gymnastik, Kampfkünste und Körperkultur fließen mit ein. Lehrer wie <strong>T. Krishnamacharya</strong>, <strong>B. K. S. Iyengar</strong>, <strong>Pattabhi Jois</strong>, <strong>T. K. V. Desikachar</strong> und <strong>Swami Sivananda</strong> prägen das Yoga, wie wir es heute kennen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Therapeutische und gesundheitliche Aspekte rücken in den Vordergrund, spirituelle Ziele treten teilweise in den Hintergrund. Die Vielfalt an Yogastilen entsteht und mit ihr das Yoga, das wir heute praktizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Yoga darf sein, was sich für dich authentisch anfühlt</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch von Daniel Simpson hat mir hier eine große Erleichterung verschafft. Yoga war schon immer vielfältig und diese Vielfalt hat ihre Berechtigung. Es gilt nicht darum zu fragen, was richtig oder falsch ist, sondern darum, Yoga in seinem wandelbaren Kontext zu betrachtet und zu fragen: Was funktioniert für mich?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch, wenn die traditionellen Wurzeln vielleicht nicht mehr so stark sind, darf Yoga also Yoga sein, weil es sich authentisch für mich anfühlt. Es gibt beispielsweise keine Asana, die besonders yogisch ist, denn es kommt weniger darauf an, was wir machen, als darauf wie wir etwas machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die kurze Reise durch die Geschichte des Yoga zeigt, widersprechen sich manche Ansätze und die Ziele sind nicht für alle gleich. Doch Yoga bietet Werkzeuge, die uns in ganz unterschiedlichen Lebenslagen unterstützen können.&nbsp;Ich mache Yoga, weil es mir Kraft gibt. Ruhe. Selbstvertrauen. Weil es mich immer wieder an meine Selbstwirksamkeit erinnert. Yoga hilft mir mehr verbunden mit mir selbst zu sein. Dadurch wird die Welt für mich erträglicher und ich erträglicher für die Welt. Es ist keine Flucht aus dem Leben, sondern eine Praxis, die dem Leben dient.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Großen klingt das oft abstrakt. Doch im Kleinen können wir mit Yoga von Tag zu Tag etwas freier leben. <strong>Und das ist, was zählt!</strong> Wir dürfen den Mut haben Yoga jeden Tag aufs neue auf eine für uns authentische Weise zu definieren und zu Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So werde ich immer weiter darin eintauchen, was Yoga für mich in meinem Leben bedeutet und neue Definitionen ergründen. Im Yoga Book Club nähern wir uns dem weiter an mit unserem nächsten Buch: „Neuro Yoga &#8211; Wie die alte Weisheitspraxis auf unser Gehirn wirkt“ von Anna Trökes und Bettina Knothe. Wenn dich jetzt also auch die Neugier gepackt hat, bist du herzlich willkommen an unserem <strong>nächsten Treffen am 14. Februar im Yoga Raum</strong> teilzunehmen. Alle aktuellen Infos zum Yoga Book Club findest du in unserem <a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb5yFH1DzgTJFHZ8M12O">Whatsapp-Kanal</a>. Mehr Gedanken über Yoga teile ich auf <a href="https://www.instagram.com/_elisa_yoga?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==">Instagram</a> oder in meinen <a href="https://deinyoga-deinweg.de/">Yogastunden</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>The post <a href="https://yogaraumfreiburg.de/the-truth-of-yoga/">The Truth of Yoga</a> appeared first on <a href="https://yogaraumfreiburg.de">YOGARAUM Freiburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yogaraumfreiburg.de/the-truth-of-yoga/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
