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	<title>Sarah Kempff, Author at YOGARAUM Freiburg</title>
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	<description>Yoga- und Raumangebot in Freiburg</description>
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		<title>Meditation mit unseren Emotionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 19:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation und Mindfulness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meditation mit schwierigen Emotionen </p>
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<blockquote class="wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Lass die Geschichte fallen und finde das Gefühl.“ <br>– Pema Chödrön</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Oft wünschen wir uns, dass Meditation uns beruhigt und nur Leichtigkeit bringt. Aber sobald etwas Unangenehmes auftaucht, Angst, Wut, Scham oder Traurigkeit, entsteht der Impuls, es wegzuschieben. Wir nennen es „Denken“ und wollen schnell zurück zum Atem oder zu einem sicheren Meditationsobjekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wahre Praxis bedeutet, das Gegenteil zu tun: stehen zu bleiben. Die Emotion nicht als Fehler zu sehen, sondern als Energie. Sie im Körper zu spüren, als Enge, Hitze, Kribbeln und Druck, ohne gleich eine Geschichte daraus zu machen. So entdecken wir: Die Emotion selbst ist nicht das Problem. Das Problem ist unser Widerstand dagegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir uns erlauben, rohe Energie zu fühlen, ohne uns in Gedanken zu verlieren, öffnet sich ein tiefer Raum von Weite und Mitgefühl.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pema Chödrön</strong> ist eine amerikanische buddhistische Nonne, deren Bücher ich wärmstens empfehlen kann. Sie hat so eine wunderschöne menschliche Art, die sie in ihren buddhistischen Einsichten vereint.&nbsp; Eines davon <em>&#8220;When Things Fall Apart</em>&#8221; (<em>Wenn alles zusammenbricht</em>), habe ich von meiner Mutter in meinen Dreißigern geschenkt bekommen. Ich war gerade nach elf Jahren in England zurück nach Deutschland gezogen, und mein Leben, so wie ich es bisher gekannt hatte, zerfiel. Ich musste loslassen, obwohl ein Teil von mir unbedingt festhalten wollte.&nbsp;Wir alle stehen irgendwann an diesem Kreuzweg, wenn Beziehungen auseinanderbrechen, wenn Kinder ins Leben treten oder das Haus verlassen, wenn Menschen, die wir lieben, sterben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erkenntnis, dass diese Zeit endgültig vorbei war, traf mich tief. Zum ersten Mal wurde mir wirklich bewusst, wie vergänglich das Leben ist. Dass wir nichts, wirklich nichts, festhalten können. Dieses Erlebnis hat mich neugierig gemacht, was unter der Oberfläche meines Alltagsbewusstseins lag: die unbewussten Muster, die mein Denken, Fühlen und Handeln geformt haben.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reflexion/Übung:</strong><br>Diese Woche nimm dir 10 Minuten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Setze dich in Ruhe hin, atme einige Male bewusst ein und aus.</li>



<li>Erinnere dich an ein Gefühl, das gerade da ist oder kürzlich da war.</li>



<li>Forsche: <em>Wo im Körper spüre ich es? Welche Form, Temperatur und Bewegung hat es?</em></li>



<li>Wenn Gedanken auftauchen, kehre zurück zum Fühlen.</li>



<li>Frage dich: <em>Wie ist es, dieses Gefühl zu erleben – ohne die Geschichte darum?</em></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alles liebe<br>Sarah&nbsp;</p>
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		<title>Dein innerer Kompass: Werte und Meditation im Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 15:25:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In unseren Meditationen tauchen wir oft tief ein, erforschen die stillen Ecken unseres Seins und entdecken, wie achtsame Präsenz unseren Alltag verändern kann. Manchmal sind es die großen Erkenntnisse, die uns bewegen, aber oft sind es die kleinen, unscheinbaren Momente, in denen sich die wahre Magie entfaltet. Letzte Woche haben wir uns in unserer Meditationsstunde einem Thema gewidmet, das uns alle tief im Inneren bewegt: unsere Werte. Das sind die Dinge, die uns wirklich wichtig sind, die uns leiten und unserem Leben Sinn geben. Vielleicht ist es Ehrlichkeit, Mitgefühl, Freiheit, Wachstum oder Verbundenheit. Diese Werte sind wie ein innerer Kompass,... </p>
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<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/09/matt-hardy-6ArTTluciuA-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-935" srcset="https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/09/matt-hardy-6ArTTluciuA-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/09/matt-hardy-6ArTTluciuA-unsplash-300x200.jpg 300w, https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/09/matt-hardy-6ArTTluciuA-unsplash-768x512.jpg 768w, https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/09/matt-hardy-6ArTTluciuA-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/09/matt-hardy-6ArTTluciuA-unsplash-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In unseren Meditationen tauchen wir oft tief ein, erforschen die stillen Ecken unseres Seins und entdecken, wie achtsame Präsenz unseren Alltag verändern kann. Manchmal sind es die großen Erkenntnisse, die uns bewegen, aber oft sind es die kleinen, unscheinbaren Momente, in denen sich die wahre Magie entfaltet.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche haben wir uns in unserer Meditationsstunde einem Thema gewidmet, das uns alle tief im Inneren bewegt: unsere Werte. Das sind die Dinge, die uns wirklich wichtig sind, die uns leiten und unserem Leben Sinn geben. Vielleicht ist es Ehrlichkeit, Mitgefühl, Freiheit, Wachstum oder Verbundenheit. Diese Werte sind wie ein innerer Kompass, der uns zeigt, wohin wir gehen wollen. Doch warum ist es so wichtig, sich mit diesen Werten auseinanderzusetzen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Oft leben wir in einer Welt, die uns von unseren innersten Überzeugungen ablenken kann. Viele von uns kennen das Gefühl, wenn wir uns in Situationen wiederfinden, in denen unsere Handlungen nicht ganz mit unseren tiefsten Überzeugungen übereinstimmen. Nehmen wir zum Beispiel den Wert der Ehrlichkeit. Es kann vorkommen, dass wir uns in einem Umfeld bewegen, das uns das Gefühl gibt, nicht vollständig authentisch sein zu können. Vielleicht müssen wir im Berufsleben Dinge kommunizieren, die nicht unserer inneren Wahrheit entsprechen, oder im privaten Umfeld schweigen, obwohl wir uns ausdrücken möchten. Das erzeugt einen inneren Konflikt, eine Disharmonie. Unsere Emotionen laufen dann auf zwei Ebenen: das, was für uns Wahrheit bedeutet, und das, was wir nach außen tragen. Es ist anstrengend, diese Diskrepanz ständig zu unterdrücken, und es raubt uns viel Energie.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier kommt die Meditation ins Spiel. Sie bietet uns einen sicheren Hafen, einen Raum der Stille, in dem wir uns diesen inneren Konflikten stellen können. In der Meditation schaffen wir die Ruhe und den Abstand, um zu erkennen, wo unsere Handlungen nicht mit unseren tiefsten Werten übereinstimmen. Es ist ein Moment des ehrlichen Hinsehens, ohne Urteil. Wir müssen nicht sofort eine Lösung finden, aber allein das Bewusstsein für diese Diskrepanz ist der erste Schritt zur Veränderung. Es ist wie ein sanftes Einladen, wieder in Einklang mit uns selbst zu kommen, Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.<br><br>Meine Arbeit ist darauf ausgerichtet, euch genau diesen Raum zu bieten. Es geht nicht darum, perfekt zu sein oder alle Antworten zu haben, sondern darum, kleine, bewusste Schritte zu gehen. Ob durch geführte Meditationen, Reflexionsübungen oder das bewusste Wahrnehmen des Atems, jede dieser Praktiken ist ein Werkzeug, das uns unterstützt, ein erfüllteres und authentischeres Leben zu führen. Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch seinen eigenen, einzigartigen Weg zur inneren Ruhe finden kann. Deshalb biete ich keine starren Programme an, sondern schaffe Räume, die lebendig und anpassungsfähig sind, sei es im 1:1-Mentoring oder in kleinen Gruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm dir diese Woche bewusst einen Moment Zeit, um innezuhalten. Es muss nicht lange sein, vielleicht nur eine Minute, während du auf den Bus wartest, deinen Kaffee trinkst oder vor dem Schlafengehen. Frage dich:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welcher meiner Werte ist mir diese Woche besonders bewusst geworden, und wo habe ich gespürt, dass meine Handlungen oder Worte nicht ganz mit diesem Wert übereinstimmten? Wie könnte ich einen kleinen Schritt tun, um in diesem Bereich mehr in Einklang mit mir selbst zu kommen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, sofort alles zu ändern, sondern darum, diese Bereiche bewusst wahrzunehmen. Dieses bewusste Wahrnehmen ist der erste Schritt, um mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu integrieren und dich mit deiner inneren Stärke zu verbinden.<br><br>Schöne Grüße <br>Sarah</p>
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		<title>Warum Ehrlichkeit mit mir selbst alles verändert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 07:11:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben uns im Meditationskreis eine Frage aus dem Naikan (japanische Reflextionsmedthode) gestellt, die nicht immer leicht ist: „Wie habe ich anderen Schwierigkeiten bereitet“ Normalerweise denken wir dabei an andere Menschen. Dieses Mal haben wir den Blick auf den eigenen Körper gerichtet: Wie mache ich es meinem Körper schwer? Übersehe ich seine Signale? Gehe ich über meine Grenzen? Ehrlich gesagt, es ist nicht angenehm, so hinzusehen. Aber genau da liegt die Kraft dieser Praxis. Wenn wir aufhören, uns rauszureden, und Verantwortung übernehmen, entsteht etwas Neues. Eine Klarheit, die still, aber kraftvoll ist. Ich erinnere mich an den Moment, als mir... </p>
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<p class="has-text-align-center has-large-font-size wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wir haben uns im Meditationskreis eine Frage aus dem Naikan (japanische Reflextionsmedthode) gestellt, die nicht immer leicht ist: <strong>„Wie habe ich anderen Schwierigkeiten bereitet“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise denken wir dabei an andere Menschen. Dieses Mal haben wir den Blick auf den eigenen Körper gerichtet: <strong>Wie mache ich es meinem Körper schwer? Übersehe ich seine Signale? Gehe ich über meine Grenzen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehrlich gesagt, es ist nicht angenehm, so hinzusehen. Aber genau da liegt die Kraft dieser Praxis. Wenn wir aufhören, uns rauszureden, und Verantwortung übernehmen, entsteht etwas Neues. Eine Klarheit, die still, aber kraftvoll ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erinnere mich an den Moment, als mir bewusst wurde: Alles, was ich erlebe, hängt mit meinen eigenen Handlungen, Gedanken und Worten zusammen. Ursache und Wirkung. Das klingt so logisch – und doch vergessen wir es im Alltag ständig. Wir glauben, die Dinge passieren einfach. Aber viel öfter, als wir denken, pflanzen wir selbst die Samen dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und mal ehrlich: Wie oft investieren wir Energie in etwas, das uns gar nicht guttut? Wie oft verletzen wir sogar Menschen, die wir am meisten lieben? Es ist schwer, das zuzugeben. Aber genau dieser ehrliche Blick ist der Beginn von Veränderung und Heilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es muss nichts Großes sein. Fang klein an. Ein Tag, eine Begegnung, eine Beziehung. Frag dich: <strong>Wo habe ich hier Schwierigkeiten verursacht?</strong> Allein dieses Innehalten kann schon Druck lösen. Ehrlichkeit schafft Raum. Und in diesem Raum liegt Freiheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einige von euch haben mit mir geteilt, was euch im Moment herausfordert:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufschieben, wenn das Leben ohnehin schon voll ist</li>



<li>Das Gefühl, zu viel zu geben und am Ende selbst erschöpft zu sein</li>



<li>Den ganzen Tag beschäftigt zu sein und trotzdem das Gefühl zu haben, wenig geschafft zu haben</li>



<li>Und für alle, die neu mit Meditation anfangen: die Frage, wo man überhaupt beginnt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">All das gehört zum Menschsein. Und genau hier beginnt Praxis, mitten im Leben, genau da, wo wir stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich geht es am Ende um etwas ganz Einfaches: <strong>im Kleinen weniger Schaden anrichten und mehr Gutes tun.</strong> Nicht moralisch „gut“ oder „schlecht“, sondern spürbar. Ehrlichkeit trägt eine andere Energie als Ausreden. Großzügigkeit fühlt sich anders an als Selbstbezogenheit. Und wir alle spüren das – auch ohne Worte.<br><br>Alles liebe<br>Sarah</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die verborgene Kraft des Gebens: Was, wenn du mehr gibst, als du denkst?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 21:06:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation und Mindfulness]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Erforschen]]></category>
		<category><![CDATA[meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationsreise]]></category>
		<category><![CDATA[Reflektion]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche haben wir uns in der Meditationspraxis mit der Frage beschäftigt, was wir empfangen und was wir geben. Heute richten wir unseren Blick auf die zweite Naikan-Frage:Was habe ich gegeben? Oft glauben wir, die Antwort sei „nichts“, besonders dann, wenn unser Selbstwertgefühl niedrig ist oder wir uns wertlos fühlen. Doch Naikan lädt uns ein, genauer hinzusehen und die verborgene Kraft des Gebens in unserem Alltag neu zu entdecken. Die verborgene Kraft des Gebens Es geht nicht um große Gesten oder spektakuläre Taten. Viel wichtiger sind die kleinen Dinge, die wir oft übersehen. Momente, in denen wir etwas beitragen, ohne... </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-cover"><img decoding="async" width="768" height="1024" class="wp-block-cover__image-background wp-image-902" alt="" src="https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/08/4F59ED8A-5FF5-4906-B8A1-9932B60827FC-768x1024.jpg" style="object-position:46% 21%" data-object-fit="cover" data-object-position="46% 21%" srcset="https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/08/4F59ED8A-5FF5-4906-B8A1-9932B60827FC-768x1024.jpg 768w, https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/08/4F59ED8A-5FF5-4906-B8A1-9932B60827FC-225x300.jpg 225w, https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/08/4F59ED8A-5FF5-4906-B8A1-9932B60827FC-1152x1536.jpg 1152w, https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/08/4F59ED8A-5FF5-4906-B8A1-9932B60827FC-1536x2048.jpg 1536w, https://yogaraumfreiburg.de/wp-content/uploads/2025/08/4F59ED8A-5FF5-4906-B8A1-9932B60827FC-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-large-font-size wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche haben wir uns in der Meditationspraxis mit der Frage beschäftigt, was wir empfangen und was wir geben. Heute richten wir unseren Blick auf die <strong>zweite Naikan-Frage</strong>:<br><em>Was habe ich gegeben?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft glauben wir, die Antwort sei „nichts“, besonders dann, wenn unser Selbstwertgefühl niedrig ist oder wir uns wertlos fühlen. Doch Naikan lädt uns ein, genauer hinzusehen und die <strong>verborgene Kraft des Gebens</strong> in unserem Alltag neu zu entdecken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die verborgene Kraft des Gebens</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht um große Gesten oder spektakuläre Taten. Viel wichtiger sind die kleinen Dinge, die wir oft übersehen. Momente, in denen wir etwas beitragen, ohne es groß wahrzunehmen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hast du jemandem zugehört?</li>



<li>Hast du für jemanden gekocht oder den Tisch gedeckt?</li>



<li>Hast du ein Lächeln geschenkt oder eine Tür aufgehalten?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kleinen Handlungen sind der <strong>unsichtbare Kitt</strong>, der unsere Beziehungen zusammenhält. Wenn wir anfangen, sie wahrzunehmen, stärkt das unser Gefühl, ein wertvoller Teil im Leben anderer zu sein</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein persönlicher Einblick</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im September werde ich mit meiner Mutter und meiner Tochter für sieben Tage an einem <strong>Naikan-Retreat</strong> teilnehmen. Um uns vorzubereiten, reflektiere ich abends gemeinsam mit meiner Tochter unseren Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders spannend ist es, wenn wir uns die <strong>dritte Naikan-Frage</strong> stellen:<br><em>„Welche Schwierigkeiten habe ich anderen bereitet?“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich dachte zuerst, dass diese Frage für meine Tochter schwer sein würde. Doch ich war tief berührt von ihrer wachen Wahrnehmung und wie natürlich sie erkennt, wo sie andere vielleicht belastet hat und das ganz <strong>ohne Schuldgefühle</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Haltung möchte ich auch in meine Praxis einfließen lassen. Sie erinnert uns daran, dass Reflektion nicht bedeutet, uns selbst zu verurteilen, sondern uns klarer zu sehen mit all unseren hellen und dunklen Seiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deine Stimme ist gefragt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte meine Meditationsangebote und diesen Blog noch besser auf deine Bedürfnisse ausrichten. Deshalb meine Frage an dich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Gefühle oder Herausforderungen beschäftigen dich zurzeit am meisten im Alltag?</li>



<li>Was würde dir am meisten helfen?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Teile mir gerne deine Gedanken über das Kontaktformular oder per E-Mail mit.<br>Deine Rückmeldung ist wertvoll und hilft mir, meine Inhalte noch hilfreicher für dich zu gestalten.<br><br>Liebe Grüße<br>Sarah</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><br></p>
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		<title>Dankbarkeit im Alltag entdecken: Die Naikan-Praxis kennenlernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 21:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation und Mindfulness]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ashtanga Yoga Studio]]></category>
		<category><![CDATA[meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfullness]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfulness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche möchte ich eine Praxis mit euch teilen, die mir sehr am Herzen liegt: Naikan. Sie wurde in den 1940er Jahren in Japan von Yoshimoto Ishin entwickelt einem Geschäftsmann und Shin-buddhistischen. Er schuf Naikan als strukturierte Form der Selbstreflexion, inspiriert von einer traditionellen buddhistischen Übung namens Mishirabe. Ursprünglich wurde sie in intensiven Rückzugszeiten praktiziert heute findet man Naikan auch in Schulen, Therapien und in Gefängnissen. Die Kraft von Naikan liegt in seiner Schlichtheit. Es geht nicht ums Analysieren oder Bewerten sondern darum, klar zu sehen.Im Zentrum der Praxis stehen drei einfache Fragen: Die Fragen sind schlicht aber wenn man... </p>
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<p class="has-text-align-center has-large-font-size wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche möchte ich eine Praxis mit euch teilen, die mir sehr am Herzen liegt: <em>Naikan</em>. Sie wurde in den 1940er Jahren in Japan von Yoshimoto Ishin entwickelt einem Geschäftsmann und Shin-buddhistischen. Er schuf Naikan als strukturierte Form der Selbstreflexion, inspiriert von einer traditionellen buddhistischen Übung namens <em>Mishirabe</em>. Ursprünglich wurde sie in intensiven Rückzugszeiten praktiziert heute findet man Naikan auch in Schulen, Therapien und in Gefängnissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kraft von Naikan liegt in seiner Schlichtheit. Es geht nicht ums Analysieren oder Bewerten sondern darum, klar zu sehen.<br>Im Zentrum der Praxis stehen drei einfache Fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was habe ich erhalten?</li>



<li>Was habe ich gegeben?</li>



<li>Welche Schwierigkeiten habe ich verursacht?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fragen sind schlicht aber wenn man sich wirklich darauf einlässt, berühren sie tief. In unserer Meditationsstunde diese Woche haben wir uns nur der ersten Frage gewidmet:<br>Schon das kann eine Herausforderung sein. Oft erinnern wir uns gar nicht mehr an die Details der Woche oder wir übersehen die kleinen Dinge. Doch genau diese kleinen Momente, diese unsichtbaren Gesten und Unterstützungen, macht Naikan sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst diese Praxis mit einer bestimmten Person machen einem Elternteil, Partner, Freund oder Kollegen oder über einen festgelegten Zeitraum nachdenken: die letzten 24 Stunden, eine Woche oder sogar die gesamte Dauer der Beziehung, die du dir anschauen möchtest.<br><br>Traditionell geht Naikan sehr tief: Man schaut auf sein ganzes Leben, vor allem auf die Beziehung zu den eigenen Eltern oder Bezugspersonen. Wir beginnen hier bewusst klein. Zum Beispiel, indem wir am Abend den Tag Revue passieren lassen und all die Menschen, denen wir begegnet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So habe auch ich angefangen. Ich hörte von Naikan und fing an, es ganz einfach im Alltag anzuwenden. Etwas daran berührte mich und ich begann, mehr zu lesen. Ich verspürte den Wunsch, ein klassisches Naikan Retreat zu machen. So begann meine regelmäßige Praxis jährlich einmal 7 bis 10 Tage im Rückzug zu gehen. Ich glaube, ich wurde schon immer von Wegen angezogen, die mich tief in meine eigene Erfahrung führen auch wenn das manchmal unbequem ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich an Naikan liebe, ist, wie es unseren Blick auf den Alltag verändert. Plötzlich werden scheinbar banale Dinge wie Kochen, Aufräumen oder den Tisch decken sichtbar. Wir erkennen, wie sehr Menschen füreinander da sind ganz ohne große Worte.<br>Natürlich gibt es auch die schönen, besonderen Dinge: Geschenke, Blumen, Konzerte, Reisen.<br>Aber Naikan erinnert uns daran: Wirkliche Verbindung geschieht im Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier sehe ich das große Potenzial von Naikan es hilft uns, Dankbarkeit zu entwickeln und zu vertiefen.<br>Es erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind. Selbst wenn das Leben schwer ist, oder wir feststecken wir beginnen zu sehen:<br><em>Ich habe Unterstützung erhalten. Ich bin Teil von etwas Größerem. Ich bin verbunden.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erfahrung von Verbundenheit ist besonders heilsam, wenn man sich isoliert, niedergeschlagen oder überfordert fühlt.<br>Studien zeigen: Dankbarkeit verändert unser Gehirn – und Naikan unterstützt diesen Wandel auf eine stille, aber sehr wirkungsvolle Weise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich mein erstes Naikan-Retreat machte, hätte ich nie gedacht, dass fast ein Jahrzehnt später meine Mutter und meine Tochter mit mir gemeinsam sitzen würden. Und doch, neun Jahre später, ist genau das der Fall. Drei Generationen im stillen Rückzug jede für sich, jede mit dem eigenen Leben. Ich bin neugierig, was sich dadurch in uns allen bewegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Lust hast, es auszuprobieren findest du eine kleine Anleitung als PDF.<br>Du brauchst kein Retreat. Nur 10 Minuten am Abend. Eine Frage. Eine Woche. Und einen ehrlichen Blick.</p>
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		<title>Trotz allem ein Schritt nach innen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 07:41:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation und Mindfulness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennt ihr das Gefühl, wenn die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen? Samsara (Sanskrit: Kreislauf von Leben und Tod) ist manchmal wie ein Haus voller Spiegel. Was von Weitem glänzt und verlockend aussieht, entpuppt sich als hohl. Und das, was uns zuerst abschreckt, trägt manchmal den Schlüssel zu echter Freiheit in sich. Nichts ist wirklich so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Irgendwann halten wir inne. Vielleicht mitten im Alltag, vielleicht in einem stillen Moment. Wir spüren: Da ist mehr. Da ist ein Weg, der tiefer führt, weg von dem, was wir kennen, hinein in unbekanntes Terrain. Dort... </p>
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<p class="has-text-align-center has-large-font-size wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kennt ihr das Gefühl, wenn die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen? Samsara (Sanskrit: Kreislauf von Leben und Tod) ist manchmal wie ein Haus voller Spiegel. Was von Weitem glänzt und verlockend aussieht, entpuppt sich als hohl. Und das, was uns zuerst abschreckt, trägt manchmal den Schlüssel zu echter Freiheit in sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts ist wirklich so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Irgendwann halten wir inne. Vielleicht mitten im Alltag, vielleicht in einem stillen Moment. Wir spüren: Da ist mehr. Da ist ein Weg, der tiefer führt, weg von dem, was wir kennen, hinein in unbekanntes Terrain. Dort wartet echte Veränderung auf uns. Wir schauen nach innen und spüren, dass es möglich ist, den eigenen Geist zu verwandeln – und ehrlich gesagt, es fühlt sich ziemlich unmöglich an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem setzen wir einen Fuß vor den anderen, und prompt stolpern wir schon. Unser Geist ist wie ein neugieriges Kind, ständig abgelenkt von allem, was süß schmeckt, glitzert oder verspricht, das Leben leichter zu machen. Die Anziehungskraft des gewohnten Lebens ist stark. Immer wieder fallen wir hin, rappeln uns auf und müssen uns neu entscheiden: Weitergehen oder umkehren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">So stehen wir zwischen den Welten nicht mehr ganz dort, wo wir herkommen, aber auch noch nicht dort, wo wir hinwollen. Und genau in diesem Zwischenraum werden unsere Schwächen deutlicher sichtbar: die Zweifel, die Bequemlichkeit, die kleinen ethischen Kompromisse. Ein Teil von uns hängt noch am alten Leben, obwohl wir längst seine Fallen durchschaut haben. Gleichzeitig fehlt uns manchmal die Begeisterung, wirklich alles für die Befreiung zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wie Seiltanzen: Jeder Schritt braucht unsere ganze Aufmerksamkeit. Ein Moment der Zerstreutheit, und wir verlieren das Gleichgewicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fallen gehört zum Lernen dazu. Und die Balance kommt, wenn wir uns etwas anvertrauen, das größer ist als wir selbst. Schritt für Schritt, mit Geduld und Mitgefühl, auch mit uns selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sarah</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Von der Flamme der Klarheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 07:41:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe ein online Retreat dieses Wochenende gemacht, zur Schulung von Konzentration. Und ehrlich gesagt: Es hat mich wirklich motiviert. Es hat mir gezeigt, dass es möglich ist, auch wenn ich keine Nonne werde und irgendwo in einer Höhle in den Bergen still meditiere, dass ich diesen Zustand der Konzentration auch in meinem Alltag entwickeln kann, wenn ich es möchte. Natürlich erfordert es Anpassungen im Leben und benötigt den Wunsch es umzusetzten und dafür auch was zu tun. So oft wünschen wir uns innere Ruhe. Einen klaren Geist, ohne Gedanken, Konzentration. Aber wie oft rennen wir durchs Leben, hetzen von... </p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe ein online Retreat dieses Wochenende gemacht, zur Schulung von Konzentration. Und ehrlich gesagt: Es hat mich wirklich motiviert. Es hat mir gezeigt, dass es möglich ist, auch wenn ich keine Nonne werde und irgendwo in einer Höhle in den Bergen still meditiere, dass ich diesen Zustand der Konzentration auch in meinem Alltag entwickeln kann, wenn ich es möchte. Natürlich erfordert es Anpassungen im Leben und benötigt den Wunsch es umzusetzten und dafür auch was zu tun.<br><br>So oft wünschen wir uns innere Ruhe. Einen klaren Geist, ohne Gedanken, Konzentration. Aber wie oft rennen wir durchs Leben, hetzen von Termin zu Termin, jagen inneren oder äußeren Bildern nach und wundern uns, dass der Kopf nicht zur Ruhe kommt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Wochenende habe ich mich mit den sogenannten &#8220;günstigen Bedingungen zur Entwicklung von meditativer Sammlung&#8221; beschäftigt. Und ich habe gespürt, wie viele dieser Bedingungen ich kaum oder gar nicht erfülle. Nicht weil ich es nicht will, sondern weil ich in einem Leben stehe, das viel verlangt und dem ich mich auch aussetze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch: Diese Bedingungen zeigen eine Richtung. Keine dogmatische, sondern eine, die dem Geist hilft, weicher zu werden, ruhiger, stabiler. Wenn wir <strong>unsere Wünsche zügeln</strong>, wenn wir <strong>mit dem zufrieden sind, was da ist</strong>, wenn wir uns <strong>nicht zerstreuen</strong>, wenn wir <strong>ethisch leben</strong> dann entsteht etwas Neues. Eine Form von Sammlung, die nicht auf Druck beruht, sondern auf Klarheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe dabei ein Bild mitgenommen, das ich gern mit dir teilen möchte: Unser Geist kann wie ein Feuer sein. Nicht wild und zerstörerisch. Sondern klar, warm, leuchtend. Und wie bei einem Feuer: Wenn wir es nähren, wenn wir es schützen, wenn wir nicht ständig neue Funken hineinschmeißen dann wird es stetig. Dann kann es wärmen. Dann kann es leuchten. Auch für andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber genau dort mitten im Gewirr unserer Wünsche, Pläne und Selbstzweifel fängt etwas an, sich zu sortieren. Eine neue Klarheit. Eine neue Würde. Und aus dieser Würde wächst Konzentration. Nicht aus Zwang. Nicht aus Leistung. Sondern aus einem echten inneren Wunsch: still zu werden. Klar zu werden. Frei zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich, wenn du am Mittwoch wieder dabei bist. Die angeleitete Meditation zur letzten Stunde findest du unten im Anhang nimm dir dafür Zeit, wenn du magst. Und bring auch gerne Fragen oder Gedanken mit in die nächste Runde. Ich bin gespannt auf das, was sich zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sarah</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Inmitten von allem: Innere Ausrichtung in bewegten Zeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2025 12:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation und Mindfulness]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal, wenn ich mich hinsetze, um den Newsletter zu schreiben, denke ich zuerst an das Thema unserer gemeinsamen Meditation. Diesmal war es anders. Eine Freundin aus meiner buddhistischen Studiengruppe hat einen Text geteilt, der mich berührt hat. Ich habe mich hingesetzt und nachgespürt, was genau darin mit mir in Resonanz geht. Es ging um die innewohnende Kraft des Guten. Und darum, warum es wirklich relevant ist, sich Zeit zu nehmen, um den eigenen Geist zu schulen und zu nähren. Denn die Geisteszustände, die uns Schmerz und Unruhe bringen – Angst, Ärger, Überforderung – scheinen oft so schnell und so mühelos... </p>
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</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal, wenn ich mich hinsetze, um den Newsletter zu schreiben, denke ich zuerst an das Thema unserer gemeinsamen Meditation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal war es anders. Eine Freundin aus meiner buddhistischen Studiengruppe hat einen Text geteilt, der mich berührt hat. Ich habe mich hingesetzt und nachgespürt, was genau darin mit mir in Resonanz geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ging um die innewohnende Kraft des Guten. Und darum, warum es wirklich relevant ist, sich Zeit zu nehmen, um den eigenen Geist zu schulen und zu nähren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die Geisteszustände, die uns Schmerz und Unruhe bringen – Angst, Ärger, Überforderung – scheinen oft so schnell und so mühelos zugänglich zu sein. Fast wie ein Automatismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich habe über die Jahre erfahren: Ich kann meinen Geist bewegen.<br>Ich habe Zugang durch meine Ausrichtung, durch mein Innehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gibt mir eine Art inneren Kompass. Orientierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben bringt viele Landschaften mit sich. Manche fühlen sich groß und ich klein, unsicher, unfähig, verloren. Andere sind eng, stickig &#8211; ich verliere die Luft, das Vertrauen, den Überblick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann sind da diese Saiten, die sich in meinem Inneren anschlagen wie eine Melodie, die ich schon lange kenne:<br><em>Du bist zu viel.</em><br><em>Zu sensibel.</em><br><em>Zu irgendwas.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manchmal braucht es dann nur diesen einen Moment.<br>Ein Innehalten.<br>Ein ehrliches Fragen:<br><em>Was willst du mir zeigen?</em><br><em>Was brauchst du gerade von mir?</em><br><em>Kann ich dich halten, ohne dich zu verändern?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb teile ich heute diesen kleinen Auszug mit euch.<br>Wenn er euch berührt unten findet ihr den Buchtitel und die Autoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Praxis kann sich manchmal einsam anfühlen.<br>Als müssten wir etwas richtig machen. Oder uns richtig fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschlich.<br>Mit allem, was da ist.<br>Nicht nur mit dem Ruhigen, Klaren.<br>Auch mit dem Schwierigen, dem Schamhaften, dem Zarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und manchmal bedeutet das, uns einem Anteil in uns zuzuwenden und zu sagen:<br><em>Auch du gehörst dazu.</em><br><em>Auch du.</em><br><em>Ich sehe dich. Ich nehme dich in meine Mitte.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Alles, was uns am Herzen liegt</strong> unsere psychische und körperliche Gesundheit, unsere Beziehungen, unser Mitgefühl, unsere Fähigkeit, anderen zu helfen oder die Welt zu berühren, unser spiritueller Weg – all das hängt von unserer Fähigkeit ab, Liebe und Mitgefühl in uns zu spüren und zu leben.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Je tiefer wir diese Qualitäten in uns nähren, desto mehr können sie uns tragen, heilen und verwandeln. Und erst dann können wir sie auch anderen auf ehrliche, nachhaltige Weise schenken.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mitgefühl und Liebe führen uns über uns selbst hinaus. Sie holen uns aus der ständigen Selbstbewertung, machen uns präsenter, lebendiger, verbundener – mit anderen und mit dem, was uns wirklich wichtig ist.</em> <em>Und darin liegt ein natürliches, stilles Glück</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Aus dem Buch: „<strong>How Compassion Works: A Step-by-Step Guide to Cultivating Well-Being, Love, and Wisdom“</strong> von John Makransky &amp; Paul Condon</em></p>
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		<title>Wellenreiten mit unserem Verlagen &#8220;Urge Surfing&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 19:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation und Mindfulness]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfullness]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Drang auf der Welle reiten, statt sich mitreißen zu lassen Hallo ihr lieben, kennst du das? Plötzlich hast du schon wieder das Handy in der Hand, das zweite Stück Schokolade im Mund oder das Glas Wein eingeschenkt alles, bevor du überhaupt merkst, wie’s dir eigentlich gerade geht. Mir passiert das ständig. Und meistens merke ich erst hinterher: Ich war gar nicht richtig da. Genau das haben wir diese Woche in der Meditation angeschaut:Was passiert eigentlich in dem Moment, wenn ein Drang auftaucht?Dieses Ziehen, Locken, Drängen „Komm, mach doch, ist doch egal!“ Statt sofort mitzugehen, haben wir geübt, einfach... </p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit dem Drang auf der Welle reiten, statt sich mitreißen zu lassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hallo ihr lieben,</p>



<p class="wp-block-paragraph">kennst du das? Plötzlich hast du schon wieder das Handy in der Hand, das zweite Stück Schokolade im Mund oder das Glas Wein eingeschenkt alles, bevor du überhaupt merkst, wie’s dir eigentlich gerade geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir passiert das ständig. Und meistens merke ich erst hinterher: Ich war gar nicht richtig da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das haben wir diese Woche in der Meditation angeschaut:<br>Was passiert eigentlich in dem Moment, wenn ein Drang auftaucht?<br>Dieses Ziehen, Locken, Drängen „Komm, mach doch, ist doch egal!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt sofort mitzugehen, haben wir geübt, einfach mal dazubleiben.<br>Nicht gleich aufspringen, nicht gleich nachgeben.<br>Einmal durchatmen.<br>Einen Moment ehrlich nach innen spüren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nennt sich „Urge Surfing“. Weil sich so ein Drang wirklich wie eine Welle anfühlt:<br>Er baut sich auf, wird stärker, manchmal ziemlich heftig und ebbt irgendwann wieder ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir es schaffen, auf dieser Welle zu reiten, passiert etwas Spannendes:<br>Wir spüren wieder, was wirklich los ist.<br>Manchmal ist’s nur Müdigkeit. Oder Langeweile. Oder so ein leises „Ich will eigentlich was anderes“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es braucht gar nicht viel.<br>Nur einen Atemzug.<br>Einen ehrlichen Moment mit dir selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast du Lust, diese Woche mal zu beobachten:<br>Wann reagierst du automatisch und wann bleibst du kurz da, atmest, spürst?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles Liebe<br>Sarah</p>
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		<title>Was hilft dir, gelassen zu bleiben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Kempff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 14:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation und Mindfulness]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfullness]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga Freiburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gelassenheit klingt oft nach etwas Großem wie ein innerer Zustand, den man irgendwann erreicht. Aber eigentlich ist es etwas sehr Konkretes. Es beginnt genau da, wo du merkst: Jetzt wäre ich fast wieder reingekippt.In den Ärger.In das Gedankenkarussell.In den Wunsch, etwas festzuhalten oder wegzuschieben. Und genau da in diesem Moment kannst du üben: innehalten, wahrnehmen, durchatmen. In der buddhistischen Lehre spricht man von den acht weltlichen Sorgen, die uns ständig hin und her bewegen:Gewinn und VerlustLob und TadelRuhm und UnehreFreude und Leid Diese Dynamiken sind normal. Sie gehören zum Leben. Aber wenn wir uns von ihnen treiben lassen, verlieren wir... </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Gelassenheit klingt oft nach etwas Großem wie ein innerer Zustand, den man irgendwann erreicht. Aber eigentlich ist es etwas sehr Konkretes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es beginnt genau da, wo du merkst: Jetzt wäre ich fast wieder reingekippt.<br>In den Ärger.<br>In das Gedankenkarussell.<br>In den Wunsch, etwas festzuhalten oder wegzuschieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau da in diesem Moment kannst du üben: innehalten, wahrnehmen, durchatmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der buddhistischen Lehre spricht man von den acht weltlichen Sorgen, die uns ständig hin und her bewegen:<br>Gewinn und Verlust<br>Lob und Tadel<br>Ruhm und Unehre<br>Freude und Leid</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Dynamiken sind normal. Sie gehören zum Leben. Aber wenn wir uns von ihnen treiben lassen, verlieren wir schnell den Kontakt zu uns selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Meditation haben wir genau da angesetzt:<br>Nicht um besser zu werden, sondern um wieder in Kontakt mit unserer Mitte zu kommen – mit dem, was ruhig bleibt, auch wenn außen alles in Bewegung ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du möchtest, kannst du diese Meditation ausprobieren (anbei)<br>Und vielleicht fragst du dich im Laufe der Woche mal:<br>Was bringt mich aus der Ruhe und was bringt mich zurück?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzlich,<br>Sarah</p>



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